6 praktische Schritte zum Bullet Journal – Eine Anleitung

Bullet Journal

1. Schlüsselsymbole/ Key

Die Schlüsselsymbole auch Keys genannt, kannst du mit einer Legende vergleichen. Einzelne Symbole dienen zum besseren Überblick und zur Orientierung in deinem Bullet Journal.

Key
Ein Beispiel für ein Key

Es wird also ein Symbol gesucht, das zum Ereignis passt. Mit dem Hintergedanken, wenn du das Symbol siehst, weißt du sofort um was es sich handelt. Ein waagerechter Strich steht für eine Notiz oder ein Kästchen für eine Aufgabe/ToDo.  Die Keys müssen für dich einen Sinn ergeben. Wenn du also z.B. mit einem Kästchen etwas anderes verbindest, dann suche ein anderes Symbol. Die Keys sind also das Fundament deines individuellen Bullet Journals.

2. Inhaltsverzeichnis/ Index

Für den Index, auch Inhaltsverzeichnis genant, lässt du gleich zu Anfang ein paar Seiten frei. Hier findet das Zentrum der Orientierung seinen Raum. Du versiehst dein Bullet Journal mit Seitenzahlen, wenn du eine Seite erstellt hast findet diese im Index ihren Platz z.B. Seite 15 Kalenderwoche (KW) 3

3. Zukunftsplanung/ Future Log

Das Bullet Journal ist ein dynamisches System was sich täglich weiterentwickelt. Die zukünftige Terminierungen sind immer wieder eine besondere Herausforderung an alle Bullet Journal Besitzer. Ryder Carroll hat hier das Future Log entwickelt. Es kann als Halb- oder Jahresüberblick genutzt werden. Dabei werden die Monate als Überschriften benannt und darunter werden die zukünftigen Termine in deinem Future Log festgehalten.

4. Monatsübersicht / Monthly Spread

Natürlich hast du auch hier in deinem Bullet Journal  wieder alle Freiheiten der Welt, die Gestaltung der Monatsübersicht so anzufertigen wie es dir beliebt. Hier ein Beispiel dazu:

In der Monatsübersicht werden wir jetzt einfach immer genauer. Erstelle dir eine für dich passende Übersicht mit den Tagen des Monats. Zum Beispiel könntest du auf einer Doppelseite die linke Seite in 31 Kästchen aufteilen und diese mit den Wochentagen und dem Datum versehen. In diese Kästchen trägst du deine Termine aus dem Future Log in die Monatsübersicht ein. Auf der rechten Seite listest du deine Aufgaben auf oder notierst deine Ziele .

5. Wochenübersicht/ Weekly Spread

Ausprobieren ist wieder die Devise. Es gibt im Netz sicherlich tausende Ideen seine Woche zu gestalten. Hier ein Beispiel dazu:

Gehe wieder zu deiner Monatsübersicht und übertrage die Termine und die Aufgaben.

6. Tagesübersicht/ Daily Spread

Wem die Wochenübersicht nicht ausreicht, der kann seine Termin aus der Wochenübersicht auf eine Tagesübersicht übertragen. Gerade bei vielen unterschiedlichen Terminen, Aufgaben und Gedanken die man parat haben muss lohnt sich darüber nachzudenken, ein Daily Spread anzulegen.

Vielleicht sagst du jetzt warum soll ich denn immer wieder die Sachen übertragen? Führt das nicht zum Chaos? Darauf kann ich nur antworten: Bei mir nicht, seitdem das System gefestigt ist. Klar es brauchte seine Zeit bis ich immer alles brav übertragen habe. Aber dadurch konnte ich mir die Dinge besser merken, da sie häufiger notiert und durchdacht wurden. Am Ende hat es mir schon viel Zeit und Chaos gespart.

Wenn du nun noch Fragen hast, von deinen eigenen Erfahrungen berichten möchtest oder eine Idee hast, dann schreib doch einfach ein paar Zeilen in die Kommentare. 

 

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